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1988 Free Lion Pt.1

© Eckhard "Free Lion" Uhde

Hallo Manöverfreunde,
Zu “Freelion” wurde ja schon einiges an Bild- und Textmaterial eingestellt. Ich denke, dass meine Aufnahmen das Gesamtbild der Übung weiter ergänzen. Die Aufnahmen des ersten Teils entstanden im Dreieck zwischen Salzgitter, Peine und Hildesheim und wurden am 19.09.1988 also heute vor 28 Jahren aufgenommen. Ein gemischter Angriffsverband aus niederländischen, us-amerikanischen und deutschen Brigaden griff aus südöstlicher Richtung ein gut ausgebaute Verteidungslinie in der Hildesheimer Börde an. Die Verteidiger zogen sich geschickt auf vorbereitete Stellungen nördlich der B1 zurück. Während des “Gefechts” wurde ausgiebig Darstellungsmunition eingesetzt.
Und nun viel Spass mit den Fotos und ein zweiter Teil wird folgen!
Herzliche Grüsse
Eckhard “FreeLion” Uhde

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+++FreeLionAufkleber700

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Über den Autor

Free Lion

9 Kommentare

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  1. 9
    Pinzgauer

    Einfach Top…..Bilder direkt vor meiner Haustür

  2. 8
    Lars

    Das sind die Galerien, die diese unsere Seite hier so erstrebenswert machen!
    Deutsche Geschichte, ohne Deine Photostrecken lieber Eckhard,
    würde uns hier mächtig was fehlen!
    Schon mal einer darüber nachgedacht, ob in 250 Jahren noch jemand weiss,
    was “Free Lion” ausser “Freier Löwe” noch bedeutet hat?

    Danke Eckhard!

    VG Arnd

  3. 7
    cars73

    Moin Eckhard, man da machste einem mal wieder ne riesen freude ,mal wieder Bilder die ganz großes Kino versprechen ,US NL und die BW Schulter an Schulter in so einer bewegungs reichen Übung wie diese ,was will man mehr? Erinnere mich noch sehr gut an 1988 als tagelang unsere Niederländischen Freunde in ewig langen Marschkolonnen durchzogen ,und den Verker fast lahm legten .So geht Mannöver!
    Vielen Dank Dir für diesen Augenschmaus.
    Schöne Grüße nach Dassensen Carsten.

  4. 6
    Patrick Wiegmann

    Grüß Dich Eckhard.

    Also diese Bilder kann man sich wirklich stundenlang rauf und runter anschauen. Wirklich spitzen Aufnahmen von Dir, die man wohl kaum überbieten kann. Mach bloß weiter so.

    Gruß Patrick

  5. 5
    SU89

    Hallo Eckhard ,
    da sind sie wieder , die Fotos die bei uns Manöverfans den Pulsschlag erhöhen . Kampfpanzer von 3 Nationen ( Leo 2 und M1 ) . Amerikanische Cobra und Bell Kiowa sehr niedrig über dem abgeernteten Feld . Und auch die anderen Fotos , einfach nur spitzenmäßig . Mit diesen Fotos, hast du in mir wieder alte Erinnerungen hervorgeholt . Ganz tolle Fotos, aus einer längst vergangen Zeit .

    Danke fürs Zeigen ,
    Gruß Alwin

  6. 4
    Guenther H.

    Nachdem ich meine Tastatur von dem Meer der Tränen wieder getrocknet hab,als ich diese unglaublichen Bilder gesichtet hab,bleibt nur eines zu schreiben : EINFACH der HAMMER!
    Zur selben Zeit lief “Certain Challange” in Süddeutschland wie mit Sicherheit jeder Manöverfreak weiß…da fällt mir die Anektote vom Batallionsgefechtsstand wieder ein…in der “heißen Phase” kam plötzlich die Meldung , das “feindliche Kradmelder” die Gefechtsstände ausspionieren ,ratzfatz waren die Hinweisschilder verschwunden und wir bekamen den Auftrag ,diesen zu sichern und evtl.auftauchende Kradmelder auf Herz und Nieren zu überprüfen…nicht lange lies das typische Geräusch einer Hercules K125 BW auf sich warten …schon kam der olivgrüne Biker angesaust und wurde jäh zum anhalten gezwungen , als sich plötzlich 42 Tonnen Panzerstahl aus einer Hofeinfahrt auf die Straße schoben.
    Drohend richete man das Fla-MG auf ihn und auch der Turm mit der 105 mm schwenkte auf ihn ein.
    Etwas verdattert schaute der Herr der Meldungen auf die zwei Mann ,die mit Uzi im Hüftanschlag auf ihn zustürmten und ihn zum Absteigen zwangen..auf die Frage wohin er den wolle,kam die Antwort : “zum BtlGefstd” und wo dieser sei” AHA..nun gings los: Von welchen Haufen er komme? Ausweis? Das erste ging noch glatt über die Bühne..beim Ausweis biss es dann aus..den hatte er bei seiner Truppe. Naaa denn… dann auf die harte Tour: Seine Uzi wechselte mit dem Befehl “WAFFE WEG” den Besitzer” und dann ” Hände über den Kopf” wurde der Melder weiß um die Nase..entgeistert starrte er auf die zum äussersten entschloßenen Panzersoldaten,erst recht als man ihm stilgerecht die Augen verband um ihn zum Gefechtsstand zu bringen.
    Man stelle sich ein kleines verschlafenes unterfränkisches Dorf vor, auf dessen Strasse ein “blinder” unsicher dahintappender BW’ler ,flankiert von zwei Wachposten mit MP’s im Hüftanschlag entlang bugsiert wurde…es war eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. das es zu einem “Befreiungsversuch” seitens der Zivilbevölkerung gekommen wäre,besonders bei den weiblichen Bewohnern schien die Szenerie Beschützer und Mutterinstinkte zu wecken…feindselige Blicke und erste gezückte Mistgabeln,liesen Vermuten , das es zu einem “Übergriff” kommen könnte..
    Die tapfere Wache beeilte sich deswegen auch,den “Deliquenten” endlich zum Chef zu bringen,die verschärfte Gangart war wiederum nicht gerade förderlich für jemanden, der nix sehen konnte…also untergehakt und ab dafür…bloß weg!
    Jetzt sah das ganze aus , als wenn ein Verwundeter aus der Schussline gebracht würde..die nachschleifenden Beine machten das ganze Mitleid erregend nur noch schlimmer und zu unserer “Freunde”, machte sich der Herr Melder schwer wie ein Mehlsack…schwitzend und fluchend brachte man die letzten Meter hinter sich ,froh geballter mütterlicher Schlagkraft entkommen zu sein,übergab man den “Gefangenen” der Obrigkeit .
    Kurz darauf wurde uns erröffnet, das der Herr “Meldezettel-Dompteur” echt war und man auf ihn schon gewartet hatte…unsere Gesichter sprachen Bände..trotzdem bekamen die heldenhaften Soldaten ,eine Belobigung vom Chef höchstpersöhnlich,das er stolz darauf sei, solche Soldaten zu haben die selbst im Manöver ihre Aufgaben ernst nehmen.
    Man lies uns dann zur “Strassensperre” zurück latschen dann lies das singen von Iltisreifen lies den Blick zu anderen Strassenseite wandern…wer saß da wohl dreckig grinsend drin?
    Man kann sichs denken!

    In diesem Sinne !

    DANKESCHÖN für’s zeigen!

    Gruß
    Günther

  7. 3
    Joerg Waldhelm

    Hallo Eckhard,

    sämtliche Fotos sind echt ein Hingucker. Material aller erster Güte.
    Besonders interessant finde ich das Foto mit dem M981 Artilleriebeobachter, der querfeldein durch den Graben fährt. Gerade dieses Foto drückt die damalige Manöverzeit in ihren Facetten aus.

    Viele Grüße

    Jörg

  8. 2
    Totti

    Moin Eckhard…..ja das ist doch mal wieder ein Klassiker von dir. Ich bin begeistert ohne Ende von diesen Bildern…..was mag Günther wohl schreiben!? Auf Bild 10 der Y-197 vom 1 Zug der 4/81 Lüneburg….genau diesen Panzer habe ich als Uffz so ca. Mitte 1990 übernommen. Auf Bild 12 ein weiterer Panzer unserer Kompanie der Y-264 mit “Bergebalken” und “Futterkiste” am Turmheck. Ein Markenzeichen unserer Kompanie und bei den diversen Moorgebieten in der Norddeutschen Tiefebene manchmal recht nützlich. Auch bei “OffenesVisier 89” sind wir mit den Dingern rumgefahren. Ein weiteres Highlight für mich der DAF YA 126 auf Bild 15….damit ist man einfach groß geworden wenn man im Verteidigungsraum von NL gewohnt hat. Ich danke dir und freue mich auf den Nachschlag….

    Gruß

    Totti

  9. 1
    Lars de Vries

    Jaaa, die Übung schlechthin. Da hat es mich völlig dahingerafft, war ja auch schon 13 🙂 Jedes einzelne Bild extrem wertvoll, diese hier sind wieder das was einen völlig in den Wahnsinn treibt. Das einzigste was ich nicht mehr bewußt zusammenbekomme sind die Amis hierbei..!?! Die müssen hier lang gekommen sein, es gibt ja Bilder von Hildesheim, Pattensen, Grohnde…also genau unsere Achse..!?! Wie auch immer, grandioses Material Eckhard.

    Herzlichen Dank
    Lars

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