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1990 1st Armored Division – Güterbahnhof Erlangen / Ferris Barracks – Galerie Frederik

Hallo an alle,
im Anhang sind Aufnahmen die am Güterbahnhof in Erlangen und auf dem Weg zu den Ferris Barracks entstanden sind. Es handelt sich um das 4th Battalion, 70th Armor Regiment, 1st Armored Division. Das genaue Datum ist unbekannt, es war aber vermutlich 1990.
 
Viele Grüße aus Nürnberg
Thomas

Über den Autor

Thomas Frederik

5 Kommentare

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  1. 4
    Thomas Dittmann

    Servus!
    Tolle Erinnerungen kommen da wieder hoch! Mein Vater und ich als junge waren einige Male zum gucken in erlangen und tennenlohe! War immer was zu sehen! Super Bilder, war kürzlich gegenüber der Ferris Barracks, war schön sehr emotional auch! Danke für die Bilder die Erinnerungen wecken!

    Gruss Thomas Dittmann

  2. 3
    Guenther H.

    Pruusst..M88er mit Fahrrädern hab ich so auch noch nicht gesehen. Und wenn ich mir den Strassenbelag so anseh, kommen unweigerlich wieder Bilder in den Sinn, aus Manöver-Technisch besseren Tagen! Besonders, als mich in den 80ern des Nachts von Freitag auf Samstag ein Gewitter aus den Träumen riss.
    Ein fürchterlicher Donnerschlag beendete sämliche Schlafambitionen und damals wie heute, zog mich diese Naturgewalt in den Bann.
    In Unterhosen lümmelte ich am offenen Fenster und genoss dieses Spektakel mit allen Sinnen, doch plötzlich vernahm das geschulte Manöverfreak-Gehör etwas, das aufhorchen lies..war das nicht der typische Sound von M113ern? Noch krachte und bitzte es und ein Platzregen mit Windböen, machte eine genaue Ortung zumindest noch unmöglich.
    Doch nun setzte sich der jedem Freak eigenen Mechanismus in Gang, der darin bestand angestrengt in die Nacht zu horchen um genaueres in Erfahrung zu bringen.
    Und zwischen zwei “Krachern” war tatsächlich der Sound von einer M113 Kolonnen zu vernehmen und die kam aus wohlbekannter Richtung und würde durch unserern Ort rollen.
    Irgendwie setzte sich unweigerlich eine Mechanismus in Gang, der darin bestand das sich die Beine ungeachtet der Beinkleider sich Richtung Haustür zu bewegen..
    Doch ich hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht…sprich meine Mutter machte jeglichen “Ausbruchsversuch” zunichte, da sie ihren “Pappenheimer” nur zu gut kannte bzw. jenen Verrückten nur mit Unterhose und roter Zipfelmütze des Nachts , eben jenen neuralgischen Punkt abholen musste an der in Kürze die APS vorbeirollen würden.
    Wie der Erzengel Michael stand meine Mutter zwischen mir und der Haustür und wies mit erhoben Arm in Richtung meines Schlafgemachs..es fehlte nur noch das Flammenschwert.
    Zerknirscht trat ich den Rückzug an und musste Notgedrungen das Anrollen , der Tanks aus meinem Zimmerfenster beobachten…mit “Tantalus-Qualen” verfolgte ich das Geschehen…aber was war das? Die hauen ja den Stachel rein und biegen ab und gar nicht weit entfernt bezogen sie in einem Stoppelfeld ihr Feldlager es waren also Kanadier!
    Man kann sich vorstellen, das es eine unruhige Restnachtruhe für mich war…der nächste Morgen, sah mich am Frühstückstisch mit einem “Kaba to Go”
    Den treuen Drahtesel aus seinem “Stall” geholt und ab dafür…die Kreuzung war mit den typischen Kettenpolsterspuren garniert und in diesem Studium jener Abdrücke riss mich die bekannte Stimme eines treuen “Kampfgefährten” vom Stamme der Manöverfreaks aus der Begutachtung..ein grinsen meinerseits lies ihn stuzig werden,”Na was ist? Heute keine Lust, zu den “Panzern” zu fahren”?
    Und in Rekordzeit stand auch er gestiefelt und gespornt neben mir, man kannte mich nur zu gut, wenn der das sagt das da und da Militär zu finden ist ist das so sicher wie das Amen in der Kirche!
    Ungläubig starrte er auf die Kettenspuren, nur ca 100 Meter entfernt hatte er den Schlaf des gerechten geschlafen und selbst Donnerschläge die einem Artillerie-Beschuss zur Ehre gereicht hätten angeblich nicht mitbekommen…
    Einerlei….aufgings zu den Kanadiern! Wir erreichten das Lager in der in typischer Manier, die M113er aufgefahren waren und schon lag der Duft von Heimbs-Kaffee,gebratenem Spiegeleiern und Speck in der Luft.
    Neugierig inspizierten wir das ganze und es dauerte nicht lange, bis wir beide ein “Mordstrum” Schokoladenkuchen in die Hand gedrückt bekamen…wer ihn kennt wird ihn nie vergessen.
    Irgendwann kam dann Frage auf, wo den die Leopard C1 den wären, die ja meist immer in Begleitung der Infanterie waren, doch diesmal waren die “schweren Trümmer” nicht dabei und die Aufbruchstimmung verriet, das die Jungs nicht lange beiben würden.
    Und gar nicht lang darauf verschwanden die Soldaten mit ihren Fahrzeugen so schnell sie gekommen waren und liesen zwei mit sich selbest zufriedene Manöverspotter zurück zu mindest vorerst…
    Wenn auch mien DANKESCHÖN für’s zeigen ein wenig länger gedauert hat grüßt ganz herzlich
    Günther

    1. 3.1
      Lars de Vries

      Günther…das haste aber wieder mal weit ausgeholt….ließt sich großartig. Hättest ruhig mehr schreiben können, ich sauge da jedes Wort fast magisch auf. Bei Kaba to go allerdings hab ich mich komplett weggeschmissen 🙂 …hab ich gelacht. Danke für die immer einzigartigen Kommentare, diese von dir sind so wichtig wie die Seite selbst. Großartig.

  3. 2
    joe

    Moin Thomas.Starke Bilder.Für mich ist die Woodland Tarnung der Ami Klamotten immer noch die 2.schönste.Ich möchte mal wissen,wohin die beiden M88er Besatzungen mit den Fahrrädern hin wollten.? Danke fürs zeigen.Grüß joe

  4. 1
    Lars de Vries

    Grüß dich Thomas,

    diese Mails wie von dir hier mit solch unerwarteten Schätzen hab ich am liebsten. Tolle Qualität für diese Zeit, ich wünschte ich hätte da auch schon Bilder gemacht….aber diese “Erkenntnis” hatte ich leider erst ab 2004. Sei es drum, ich danke dir sehr für die Eindrücke des 70th Armor Regiment. Schön das du sie uns zur Verfügung stellst, denn genau hier gehören sie hin.

    Gruß aus Niedersachsen
    Lars

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