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2014 28 Engineer Regiment Disbandment – Last Freedom of the City & Open Day – Gemeinschaftsgalerie

M3 Partnership Ceremony

Wir schreiben Freitag den 13.06.2014…!!! Die Auflösung des 28. Engineer Regiment steht kurz bevor. Diesen Tag wurde eine Partnership Ceremony auf der Weser im Upnor Camp abgehalten. Die letzten drei M3 Fähren des 23 Amphibious Squadron bauten zusammen mit 5 Fähren des s.Pio.Btl. 130 aus Minden ein letztes mal eine Brücke an dieser historischen Selle…..und bekräftigten die seit 1977 bestehende Partnerschaft beider Einheiten.

Freedom of the City

Wie immer war der Start am Münsterkirchhof in Hameln…..ein letztes Mal sammeln und Richtung Hochzeitshaus marschieren. Angeführt von “The Band of the Corps of Royal Engineers” erschallte das bekannte “Quick March”……dazu wurde unter Beifall hunderter Schaulustiger, Interessierter und Ehemaliger der gemeinsame Weg beschritten.  Am Hochzeitshaus angekommen, wurde die Parade von der Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, dem Chief Royal Engineer, Lieutenant-General Sir Mark Francis Noel Mans und dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil abgenommen! Ein bemerkenswertes Bild ist hier Sascha Becker gelungen, welches die Gemütslage aller nicht besser zeigen kann…Richard ‘Scouse’ Rigby lässt seinen Kopf hängen…..!!!

28 Engineer Regiment Disbandment

Nach diesem schweren Gang wurde es wahrlich nicht einfacher. Die Auflösungsparade mit einholen der Flagge stand nun bevor. Das Regiment marschierte nun auf den Paradeplatz. Chief Royal Engineer, Lieutenant-General Sir Mark Francis Noel Mans inspizierte das Regiment und sprach mit den Soldaten….danach wurde dann die Flagge des 28 Engineer Regiments eingeholt. Im Anschluß spielte Piper David Moir……ein höchst emotionaler Moment. Er stand am Uhrenturm oberhalb des Regiment Headquarter unter der wehenden Union Jack. 69 Jahre Britische Truppen in Hameln waren damit Geschichte. Ich denke immer wieder an die gute, alte Zeit zurück. Ihr seit jetzt weg, aber niemals vergessen.

Last Open Day

So ging der letzte Weg an diesem Tag ins Wouldham Camp. Neben den Britischen Fahrzeugen aus Militärbestand, waren auch viele Reservisten und Freunde gekommen um dort auszustellen. Diese besitzen selber Militärfahrzeuge, die den Charme vergangener Tage aufblühen ließ, und die Optik deutlich aufgewertet hat. Sehr viel wurde für die Kinder gemacht, was den Charakter eines Familienfestes sehr schön unterstreicht. Fehlen durfte natürlich nicht Fish & Chips…Essig in Sprühflaschen…ich werde es nie begreifen 🙂 Es wurde viel über die Vergangenheit gesprochen…den besseren Zeiten. Weißt du noch, was war hier früher los..!?! Somit ging der Tag für uns zu Ende…..diese Eindrücke mit dem Hintergrund…. “das war es jetzt” ..sind immer noch nich verdaut. Es bleibt zu hoffen, das die engen Freundschaften die in der langen Zeit entstanden sind auf immer bestand haben werden. Goodbye English comrades…..!!!

Bedanken möchte ich mich ausdrücklich bei allen Bilderspendern für diese tolle Galerie und den großartigen Tag.

MfG Lars de Vries & Arnd Wöbbeking

Lars de Vries

Lars de Vries

Viele Manöver des "Kalten Krieges" hier im Weserbergland prägten mich in der Kindheit und Jugend und waren der Ursprung zu dieser Webseite!
Lars de Vries

Über den Autor

Lars de Vries

Viele Manöver des "Kalten Krieges" hier im Weserbergland prägten mich in der Kindheit und Jugend und waren der Ursprung zu dieser Webseite!

8 Kommentare

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  1. 6
    Tank-Dee

    Super Bilder, wenn auch aus einem traurigen Anlass.
    Hier wird wieder ein Stück Geschichte beschrieben und ein fester Bestandteil der Bevölkerung aus derselben heraus getrennt. Mann ist damit groß geworden und glaubte das wird auch in Zukunft immer so sein…. Aber es ist so wie vieles, es kommt dann anders. Leider!

    Gruß Tank-Dee

  2. 5
    Guido Merz

    Hi Lars,

    es war eine schöne Veranstaltung mit einem leider traurigen Hintergrund.
    Ein besonders bewegender Moment war für mich als der Dudelsack beim Niederholen der Fahne erklang.

    Bald ist es leider auch bei uns in Gütersloh soweit…

    Viele Grüße

    Guido

  3. 4
    Günther

    Tolle Bilder wenn auch mit traurigem Hintergrund…

    Auch wenn hier im Süden die Engländer nicht präsent waren,es ist immer traurig wenn Standorte aufgelöst werden ,besonders für den , der in Zeiten aufgewachsen ist,wo Soldaten anderer Nationen sozusagen zum Alltagsbild gehörten,bzw.man quasi mit ihnen “groß” geworden ist.
    Hat doch der “Manöver-Verrückte” ,gerade ihnen mit ihrem “Equipment” in Gestalt von Dickblechen seinen Tick zu verdanken….

    Gruß Günther

    1. 4.1
      Lars de Vries

      Hi Günther,
      ich bin froh das wir die Kommentare jetzt liken können, du solltest immer ganz oben stehen. Deine Kommentare bringen es immer wieder genau auf den Punkt. Danke dafür.

  4. 3
    PzBrig15

    Eine der besten Artikel auf dieser Webseite. Beeindruckende Dokumente der Zeitgeschichte. Mich stimmt es wie euch auch traurig das diese Ära nun zu Ende gegangen ist. Da Ihr aber einen authentischen , hautnahen Bezug zu den britischen Streitkräften hattet kann ich mir vorstellen wie bewegt dieser Moment für euch war . Alles Gute !!!!

  5. 2
    Sascha KS

    Moin Lars,
    toller Artikel,da hast du wieder mal alles gegeben! Es war ein historischer Tag voller Emotionen!
    Beim Marsch durch die Stadt und auch in der Kaserne überkam einen öfters mal eine Gänsehaut!
    Nun ist es vorbei ,aber es waren schöne Zeiten die die Briten uns in unserer Jugend beschert haben und diese Erinnerungen kann uns keiner nehmen …

    Danke an alle die in Hameln dabei waren !!!

    Viele Grüße
    Sascha

  6. 1
    Glombski

    Hi Lars,

    tja, das war es !!!
    Ein wirklich beeindruckendes Wochende, nur leider war der Anlass alles andere als schön.
    Uns wurde zum Abschluss noch mal so richtig was geboten, das schönste war aber das letzte Antreten auf dem Paradeplatz in der Kaserne. Schön das wir uns dort getroffen haben.
    Wir hatten Glück, dass uns die britischen Reservisten (Gina) mit in die Kaserne genommen haben, da ja eigentlich nur geladene Gäste Zutritt hatten.
    Denn in der Stadt war es so voll, dass wir kaum was sehen konnten.

    !!! Aus und vorbei !!!

    Gruß Jürgen

    1. 1.1
      Glombski

      Hätte ich fast vergessen liebe Grüße an Ralf zu senden.
      War schön das wir uns mal wieder getroffen haben.

      Jürgen

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