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1998 Open Day Oxford Barracks Münster – Galerie Pallas

Ein typischer “Family Day” wie wir sie kannten und liebten in den Oxford Barracks Münster. Es waren “Stalls” also Büdchen aufgestellt, an denen man z.B. Fish & Chips, Getränke, Sweets, aber auch Handwerkskunst, Second Hand – Zeug und auch Möbel usw. kaufen konnte. Es gab spaßige Wettbewerbe, wie z.B. Wett – Bedford TM ziehen und tauziehen, was aber beides nur den Soldaten vorbehalten war. Ich glaube, verschiedene Kompanien oder Züge traten da gegeneinander an. Absolutes Highlight war das Fahren eines Warrior im Rundparcours – aber wir reden hier vom SELBSTFAHREN!!! Eine absolut einmalige Gelegenheit, die wohl die wenigsten Zivilisten jemals in ihrem Lebeb erleben dürfen. Ich bin übrigens der fesche , junge Typ auf dem Fahrerplatz, bei dem oben in der Turmluke der Vater mit seinem Kind steht. (Bild 51+52) Leider nahm die Fahrt für den armen Jungen kein gutes Ende. Zum Abschluss meiner Runde, bin ich wohl etwas zu “betont” auf die Bremse gestiegen, so dass der Fahrer der neben mir kniete um mir Anweisungen zu geben, fast vornüber vom Panzer gefallen wäre und der kleine Junge sich seine Unterlippe blutig gebissen hat. Leider hatte ich davon nichts mitbekommen, sondern erst ein paar Minuten später, sonst hätte ich mich mit massenhaft Sweets und Icecream bei ihm entschuldigt. Durch den Motorpool zu schlendern war auch überhaupt kein Problem, da die Briten an dem Tag megaentspannt waren und zudem dort auch Besucherautos geparkt wurden. Interessant war auch die Vorführung des Challenger I, der zum Abschluss dann noch standesgemäß ein Auto plätten durfte.

Gruß Arne


Über den Autor

Arne Pallas

4 Kommentare

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  1. 4
    Christian_27

    Hallo Arne,

    was für klasse Zeiten das noch waren. Die Vielfalt der Fahrzeuge und auch die Anstriche … genial! Danke für das zeigen der Fotos. Großartig!

    Viele Grüße,
    Christian

  2. 3
    Rainer Preuß

    Hallo Arne,

    vielen Dank für deine schöne Bilderstrecke. Sehr schön, dass du die ganzen Fahrzeuge im Detail abgelichtet hast. In Zeiten analoger Kameras war das nicht immer selbstverständlich. Damals fast an der Tagesordnung sind solche Open Days jetzt für immer vorbei. Schade.

    Gruß Rainer

  3. 2
    Lars de Vries

    Grüß dich Arne,

    im Leben wäre ich 1998 nicht auf die Idee gekommen Sankey-Trailer abzulichten…oder die Busse. Mit dem Wissen von heute und deiner absolut geilen Galerie weiß ich erst, wie falsch das war. Das fahren des Warriors ist absolt endgelagert…stell dir das Gegröhle der Qualitätsmedien in der heutigen Zeit vor..!!! So was bleibt unvergessen…ich weiß noch zu fast 100% wo ich meinen ersten FV432 steuern durfte mit Knüppelschaltung…das ist unauslöschbar ins Gehirn gebrannt. Man kann deinen Tag hier formlich hören und riechen….laute Musik, Geiles Essen und auch gerade für die Kids war einiges geboten. Herzlichen Dank an dich.

    Gruß Lars

  4. 1
    Guenther H.

    Obwohl ich von den Briten meilenweit entfernt war/bin, ist es doch schon ein Sahnestück erster Klasse, selbst, beim Tag der offenen Tür mit einem Panzer zu fahren.
    Wenn bei uns seinerzeit das Panzerbatallion 304 einen Tag der offenen Tür hielt und man dort war , löcherte man die Eltern solange, bis man die “Festschrift” gekauft bekam, da man dort die Freifahrtscheine für die Mitfahrt auf einem Leo oder Marder ergattern konnte, die dort bzw. verlost wurden.
    Es war fast in jeder einer….mein Gott was war das für ein “Feeling” im Luk, des Richtschützen zu stehen und sich selbst wie ein Panzermann zu fühlen….
    Das es natürlich um Welten bessser war selbst einen solchen Stahlkoloss zu steuern, dürfte unbestritten sein! Mit Wehmut denkt man daran zurück, den das gab’s nur einmal, das kommt nie wieder um es mit den Worten vom Songtext von Lilian Harvey zu sagen.

    In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu schreiben: DANKESCHÖN für’s Teilhabenlassen an Bildern, der britischen Seite!

    Gruß Günther

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