Als eine der letzten richtigen Brigadegefechtsübungen der Bundeswehr im freien Gelände, dürfte sicherlich das Manöver Hessischer Löwe der Panzerbrigade 14 in die Geschichte eingehen. Diese Übung trug die Handschrift des damaligen Brigadekommandeurs Oberst H. Joachim Fröhlich, der bereits in seiner vorherigen Zeit als Kommandeur des ArtLRgt 5 und später als Kommandeur der ArtBrig 100 mit freilaufenden Übungen von sich Reden machte. Am “Hessischen Löwen” beteiligten sich rund 2.000 Soldaten mit 600 Rad- und 154 Kettenfahrzeugen. Obwohl erst am 20.01.2002 der Aufmarsch begann, war die Kernübungszeit vom 21.01.-24.01.2002. Zu Beginn der Übung verteilten sich die Truppen auf einer Verzögerungslinie zwischen Hardegsen – Northeim – Kalefeld – Kreiensen, um die roten Kräfte in ihrem Angriff Richtung Westen um 24 Stunden zu verzögern. Am Dienstag verlagerten sich die Gefechte in den Raum zwischen Einbeck und Moringen entlang der Leine. Bereits in den Abendstunden verlegten die ersten Teile der PzBrig 14 weiter in Richtung Höxter, um die Weserüberquerung am Folgetag vorzubereiten. Danach ging es weiter Richtung Westen und der wohl letzten Panzerschlacht in der Warburger Börde / Text Clemens Niesner
Danke und Gruß hier an Wolfgang Diehl für die Bereitstellung der Bilder. Der leider bereits verstorbene Karl-Heinz Fliege hatte ihm die Bilderüberlassen um sie bei uns zu veröffentlichen. / Lars de Vries
Lars de Vries
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