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1985 REFORGER Central Guardian + BW Zeit beim Panzerbataillon 134 – Galerie Maurer

Ich war von Juni 1984 bis Juli 1986 bei der Bundeswehr. Stationiert war ich in der Sixt von Armin Kaserne in Wetzlar , die Grundausbildung habe ich in der  2.PzBtl /134 gemacht und wurde danach in die 4./134 versetzt. Diese wurde als sog. Kampf Kompanie geführt, was auch dazu beigetragen hatte das wir sowohl in Castle Martin und auch in Shilo waren. Unserem damaligen Kompanie-Chef Hptm. Hecker hatten wir zu Verdanken das bei uns immer viel Action angesagt war. England, Kanada, Bergen-Hohne, Baumholder, Tiefwatübung, Durchlagübung, div. Leistungsmärsche usw.
Eine besondere Aktion war damals auch für mich eine Erkundung der Fulda Gap, bzw die Kontrolle der Sprengschächte ( für Atom-Minen) in diesem Bereich. Dafür wurde ich extra vergattert und musste Stillschweigen bewahren. Die Karten die wir bekamen waren Spezialkarten die danach wieder Eingezogen wurden. Das Interessante dabei war, das weiß ich heute, das es kurz danach beinahe zu einem Ernstfall gekommen wäre wegen einer Fehlfunktion in der russischen Radarüberwachung !!!
Hptm. Hecker war für seine Härte und als “Kampfsau” bekannt, aber er hat immer hinter seinen Männern gestanden und sich für uns Eingesetzt. Er war Hart ( Spitzname: “Der Harte”) ,aber immer gerecht und fair. Wir wären Ihm überall hin Gefolgt.Ich habe die Bundeswehr nach meiner Dienstzeit als Hauptgefreier verlassen und mir wurde im Juni 1986 , kurz vor Ende meiner Dienstzeit die Ehrenmedaille der Bundeswehr verliehen.
Zu den Fotos:
Bild 1:. wurde während einer Übung 1985 auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder aufgenommen.
Bild 2.: zeigt den Blick aus dem Fahrerwinkelspiegel unter geschlossener Luke.
Bild 3.: wurde in Bergen beim Gefehtsschießen aufgenommen, 1985.
Bild 4.: zeigt den Panzer mit der Turmnummer 431 unter HFw Keul, dessen Fahrer ich war. Ich sitze auch auf dem Fahrerplatz. (1985 Bergen)
Bild 5 bis 19.: Diese zeigen unsere Kompanie bei einer Tiefwaat/Tauchübung in der Lahn in der Nähe von Wetzlar.
Diese war so eigentlich nicht vorgesehen, doch Hptm. Hecker war der Ansicht das eine gute Ausgebildete Panzerkompanie das können und somit Üben sollte. Es war tatsächlich nur unsere Kompanie mit den entsprechenden Begleit und Unterstützungszügen (Pioniere und Bergetruppe).
Es war auf jeden Fall eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung. Vor allem wenn 40 Tonnen unter Wasser einem fast schwerelos vorkommen.
Bild 19 bis 23.: Diese  zeigen dann noch Szenen von Reforger Central Guardian / Januar 1985. Der Leopard mit der Turmnummer 401 ist der von Hptm. Hecker. Kleine Geschichte am Rande, der Sanitäts MTW ist später mit einem Motorschaden Liegengeblieben und ich habe das Fahrzeug dann auf dem Landmarsch zurück nach Wetzlar abgeschleppt (Turmnummer 431) Man hat tatsächlich nicht gemerkt das da noch was hinten dran hing. Weder im Gelände, noch auf der Landstraße und auch später auf der Autobahn nicht.
Das letze Bild (23) zeigt dann nochmal sehr gut den Effekt der Winter-Tarnung, Turmnummer 421 im Bereitstellungsraum bei Cyriaxweimar in der Nähe von Marburg. In diesem Bereich spielte sich für uns auch das Manöver ab, bzw. war unser Bereitstellungsraum.
Gruß Frank
Lars de Vries

Lars de Vries

Viele Manöver des "Kalten Krieges" hier im Weserbergland prägten mich in der Kindheit und Jugend und waren der Ursprung zu dieser Webseite!
Lars de Vries

Über den Autor

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