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1987 Divisionsgefechtsübung Sichere Festung – Galerie Walter

Der Übung liegt die Annahme zugrunde, daß nach politischen Spannungen “Rot” über eine angenommene Landesgrenze einen Angriff nach Südosten vorbereitet. Das Erkennen der Angriffsabsicht löst bei “Blau” den Aufmarsch in die zugewiesenen Räume aus. Der Zeitplan sah folgendes vor.:

02. – 06.11 Vorbereitungsphase in den Standorten,                                                                                                                                                                         05.11 Teile vom Fernmeldebataillon auf Marsch,                                                                                                                                                                            07.11 Beginn der Aufmarschbewegung auf Straße und Bahn / morgens                                                                                                                             09.11. Beginn der Gefechtshandlung / morgens.                                                                                                                                                                        12.11 Übungsende / abends.

13.200 Soldaten mit 2800 Rad- und Kettenfahrzeugen übten den Ernstfall mit Schwerpunkten im Raum Marsberg, Arolsen, Wolfhagen, Niedenstein und Fritzlar. Durch enorme Regenfälle während dieser Übung gab es erhebliche Manöverschäden ( 2,5 Millionen Mark )

Hier meine Eindrücke dazu

Gruß Siegfried Walter

 

 

 

 

Über den Autor

Siegfried Walter

8 Kommentare

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  1. 7
    Patrick Wiegmann

    Grüß Dich Siegfrid,

    was für eine gelungende Gallerie die Du uns hier zeigst. Einfach spitzen Material aus einer schon fast vergessenden Zeit.
    Den Kübel der Feldjäger habe ich damals so oft gesehen und dann auf einmal war er weg wie so viele der alten Fahrzeuge wie
    wir sie noch erleben durften.
    Vielen Dank für die tollen Eindrücke.
    Gruß Patrick

  2. 6
    Klaus Sillr

    I muss mich verbessern, K2 Fahrtrichtung Rechts und K1 Fahrtrichtung Links! Sorry

    Klaus

  3. 5
    Klaus Sillr

    nach der Vorschrift ist der Geschützführer der M 107 oder M 110 auf dem Sitz des K2 gesessen, also in Fahrtrichtung links. Trotz dem Sprechsatz hast du durch den Lärm des Motors vom Fahrer nichts verstanden. Beim Wetterschutz waren auf dem Platz des K1 (Fahrtrichtung rechts) und auf dem Platz des K2 durchsichtige Plastikteile in den Wetterschutz eingearbeitet. Allerdings waren die meist milchig oder so zerkratzt, dass mann nichts sehen konnte und somit die Teile immer hochgerollt waren.

    Der Geschützführer (zumindest bei uns) war immer hinter dem Fahrer gestanden und hat sich am Rohr festgehalten (heute wurde ich das nicht mehr machen–> Lebensgefährlich; aber damals hat man sich da keine Gedanken darüber gemacht!) Mit dem Fahrer wurde dann über Zeichen kommuniziert. Mit dem Fuß auf die Recht Schulter Gas, linke Schulter Bremse bzw. rechts oder links abbiegen. Tritt in den Nachen–> Scheiße gebaut!

    Grüße von einem Bumskopf (ehemals Geschützführer bei 4./81; später dann VB)

    Klaus

  4. 4
    joe

    Moin Siegfried,Hammer Bilder aus der guten Manöverzeit.Ich hab da mal eine Frage an die Artillerie Abteilung unter uns.Auf Bild 20 sieht man die M110 mit Wetterschutz.Der Fahrer hat ja Kopfhörer auf.Also spricht er ja auch mit seinen Kommandanten?Wo hat der Kommandant durch die Plane nach außen gesehen,?Gab es da irgendwo ein Plastikfenster?Gruß Joe

    1. 4.1
      Lars de Vries

      Grüß dich,
      das hat mich jetzt auch interessiert. Ich hab nen alten Artilleristen dazu befragt. Er meinte auf Bild Nr. 24 ist das gut zu erkennen…da sind Kunsttoffenster eingenäht in den Wetterschutz. Diese waren aber, wenn nicht Fabrikneu, komplett zerkratzt und für diesen Zweck eigentlich komplett unbrauchbar. Man hat sich dann anders beholfen 🙂 Auf Bild Nr.20 ist das zu erahnen.

      Gruß Lars

  5. 3
    Lars de Vries

    Moin Siegfrid,

    komme gerade aus der Oberpfalz von Combined Resolve…das Einzige was deine überragenden Bilder damit verbindet ist der M60 Brückenleger den ich erstmalig habe fahren sehen. Authentischer wie deine Bilder hier kann es aber kaum sein, wieder ein mal atemberaubend eingefangen. Wie schön zu sehen ist kamt ihr damals auch ganz gut ohne Drohne aus 🙂 Seid ihr mit der Huey mitgeflogen…? Der Laufgraben schaut echt schmal aus. Wenn heute ein Feldjäger so auf einen zukommt wird es meistens spannend…zumindest für uns. Alles in allem wieder eine Übung von dir die kaum besser festzuhalten war, und zum anderen auch auf unserer Seite noch nicht vertreten war, deswegen volle Punktzahl in allen Belangen.

    Herzlichst Grüßt
    Lars

  6. 2
    SU89

    Mensch da bleibt mir doch die Spuke weg . Siegfried da zeigst du uns Fotos ,die hauen einen glatt vom Sockel .Da ist ja wirklich alles dabei .
    Leo 2 , Leo1 , Gepard , Mader . und dann noch die tollen Aufnahmen von der Ari . M 109 in getarnter Stellung vor einem Gebäude ,dahinter ein mehrfach Raketenwerfer .dann die M110 und M109 .Waren Teile der Ari aus Schwalmstadt Treysa ? Und das EAG beim Bau von Erdstellungen .Ich glaube der Laufgraben ist etwas zu schmal geraten , oder ? in Fritzlar die ganzen BO 105 am Flugplatz .Von wo hast du da eigentlich fotografiert ? Guenthers Frage zu dem Feldjäger interessiert mich auch sehr .Die MTW Mörser Stellung auf freiem Feld . Das alles was du uns hier zeigst , sind für mich die besten Manöverfotos die ich hier seit langem gesehen habe . Vielen Dank dafür . Wäre schön wenn du meine Fragen beantworten könntest !

    Nochmals Danke und Grüße aus der Südschwalm
    Alwin

  7. 1
    Guenther H.

    Da sitzt man mit dicker Backe und einem Gefühl im Mund, als wenn eine Panzerkompanie ein Gefechtsschießen abhält…hilft nur noch einnebeln mit Schmerzmitteln, die mir der Doc nach erfolgreicher Kiefer-Op verschrieben hat.😵
    Sei’s drum diese sagenhafte Bilderstrecke hilft mir tatsächlich ein wenig, das rumoren fast zu vergessen…..da war die Welt noch in Ordnung und der Manöver-Freak jener Tage hätte mit dem Drahtesel Kilometer gefressen, egal was für ein Wetter geherrscht hätte hauptsache dorthin wo der Boden gebebt hat…
    Mal ne doofe Frage: Warum kommt der Feldjäger mit zu allem entschlossenem Gesicht, auf den Fotografen zu?

    Bleibt nur noch zu schreiben: Dankeschön für’s zeigen! ( Ach Menno….scheint in ein Nachtschiessen überzugehen…)

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