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2021 Northern Impact – Das Artillerielehrbataillon 345 auf dem TrÜbPl Bergen / Gemeinschaftsgalerie + Video

Die Übung NORTHERN IMPACT 21, die vom 19. bis 30. April 2021 auf dem Truppenübungsplatz in Bergen stattfand, war für das Artillerielehrbataillon 345 aus Idar-Oberstein der erfolgreiche Auftakt für eine ganze Reihe von Ausbildungs- und Übungsvorhaben, die zur Vorbereitung auf anstehende NATO-Verpflichtungen dienen. In einem fiktiven Szenar wurde dabei ein NATO Partner gegen einen Aggressor unterstützt und der Verband brachte unter erstmaliger Einbindung externer Kräfte sein gesamtes Leistungsspektrum zielgerichtet zum Einsatz – von der Verlegung in den Einsatzraum, über die Zielaufklärung und Lagebewertung bis hin zur Bekämpfung waren alle Teilfähigkeiten der Idar-Obersteiner Artilleristen und ihrer Partner gefordert.                                                                                                                                                                  Hehn OLt

Zu Beginn dokumentierten wir einen Teil der Bahnentladung der Ketten-/Radfahrzeuge auf der Verladerampe in Bergen und im weiteren Verlauf diverse Schießdurchgänge der Rohr- und Raketenartillerie. Und JA…, der Übungsname hielt was er versprechen sollte! An mehreren Tagen heizten die Panzerhaubitzen 2000 und die MARS-Werfer mit weit über tausend Schuss den Heideflächen mächtig ein. Erfreulicherweise beinhaltete die Übung auch einen eintägigen freilaufenden Teil mit Marschbewegungen aller Truppenteile in die Bereiche der Außenfeuerstellungen des Truppenübungsplatzes Munster Süd und zurück. Als weiteren Höhepunkt erlebten wir den Startvorgang einer Beobachtungsdrohne KZO. Allein die Geräuschkulisse während des Starts dieses doch eher kleinen Flugkörpers hat uns schwer beeindruckt. Alles in Allem war die Übung „Northern Impact 2021“ eine sehr Interessante und aufschlussreiche Übung. Ohne die im Hintergrund agierenden kleineren Truppenteile wie Joint Fire Support, Wetterbeobachtung, Radar, Schall -und Mess und diverse weitere wäre eine Übung in dieser Intensität überhaupt nicht möglich. Natürlich spielte auch bei dieser Übung die immer noch herrschende Corona-Pandemie eine nicht unerhebliche Rolle. Nur durch ein vom Bataillon perfekt aufgestelltes und umgesetztes Hygiene- und Schutzkonzept konnte die Übung überhaupt stattfinden. Wir danken der Pressestelle des ArtLehrBtl 345, hier insbesondere Frau Oberleutnant Hehn für die sehr vorbildliche Organisation und Durchführung unseres Besuchs. Dieses ist keineswegs selbstverständlich! Weiterer großer Dank geht natürlich an alle Soldatinnen und Soldaten des Bataillons für die netten Gespräche, aber in erster Linie dafür, dass Sie für uns Alle ihren Dienst bei der Bundeswehr leisten.

Beste Grüße                                                                                                                                                                                                                                   Military-Database

 


GEMEIN SCHAFT

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Gemeinschaftlicher User für Artikel, an denen mehrer Autoren und Fotografen gearbeitet haben.
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6 Kommentare

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  1. 6
    Christian_27

    Hallo,

    toller und interessanter Beitrag. Sehr umfangreich dokumentiert. Macht richtig laune die Bilder und Videos sich “reinzuziehen”.

    Großes Lob an alle Beteiligten!

    Viele Grüße,
    Christian

  2. 5
    Patrick Wiegmann

    Ein wirklich hervoragender Beitrag mit so ziemlich allem was dazu gehört. Immer wieder klasse mit diesem Bataillon solch klasse Artikel zu erstellen. Mit vollem Einsatz bei der Sache. Da kann man nur den Hut vor ziehen was da auf die Beine gestellt wird. Vielen Dank dafür und macht bitte weiter so.

    Viele Grüße
    Patrick

  3. 4
    Guenther H.

    Was würde zu dieser wahrlich “erschlagenden” Bilderflut😊 besser passen, als die ersten beiden Strophen, vom Lied der Artillerie:

    Was rauscht dort aus der Frene herbei?

    Was sind das für Kolonnen?

    Das können nur Artilleristen sein, die im Schutze St. Barbaras kommen.

    Donnern Motoren, von ihren stählernen Haubitzen, senden die Rohre ihren vernichtenden Blitz.

    Und ist draussen die Stellung erreicht, erzittert die Luft im Knalle.

    Die schweren Geschosse sind für uns leicht, den bei uns steht einer für alle!

    In diesem Sinne bleibt mir nur noch DANKESCHÖN zu sagen für alle, die diesen Beitrag möglich machten und ihn hier zeigen!

    Gruß Günther

  4. 3
    Totti

    Moin Männers….was soll man sagen…Sprachlos. Absolut TOP durchgestylter Bericht und Bilderstrecke von A-Z würde ich sagen. Allein das die alten Marschstrecken über Bleckmar und Nindorf endlich mal wieder genutzt wurden ist schon bemerkenswert. Ansonsten absolut Gefechtsmäßig das ganze…das macht sicherlich ein “Lehrbataillon” aus denke ich. Und ja….die KZO….den Start hätte ich auch gern mal Live erlebt. Ich danke euch allen für diesen Superbeitrag und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit dem ein oder anderen MD-Spotter.

    Grüße aus der Heide

    Totti

  5. 2
    RALF_67

    Hallo

    Eine sehr schöne Fotostrecke und noch bessere Videos habt ihr da gezaubert.

    Ich kann Lars da nur zustimmen….,die Zusammenarbeit mit der Pressestelle des ArtLehrBtl345 war schon immer hervorragend.Insbesondere die vergangenen “Celtic Storm”-Übungen sind da in positiver Erinnerung geblieben.

    Grüße,Ralf

  6. 1
    Lars de Vries

    Seit fast einem Jahrzehnt begleiten wir das Bataillon, und es wird immer besser. Eine großartige Unterstützung seitens Frau Oberleutnant Hehn runden diesen Besuch perfekt ab. Des weiteren danke ich Jörg und Uwe für die ergänzenden Bilder. Das Team von uns Dank allen teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten für ihren großartigen Einastz und Dienst. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Besuch.

    Beste Grüße
    Lars de Vries

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